‘WALDEMARWOLF’

misere und inscenierung. prologos of cornelius krebs.

von Michel Decar

WERKSTATTINSZENIERUNG


Premiere am 14.12.2010 auf der Studiobühne der Theaterwissenschaft in
München. Ludwigstraße 25. 20:00 Uhr.
Weitere Vorführungen am 15.12 und 16.12.

Das Stück WALDEMARWOLF handelt von jungen Menschen und alten Gedanken.
Sie, diese Menschen, stehen an einer Schwelle zu einem Pool oder einem
Leben und wollen darein springen, ohne dass es Funken schlägt und die
Badehose nass wird. Aber wie macht man das? Wie kann man dieses junge
Stück Leben heil ins Ziel ringen ohne sich den Schädel blutig zu
schlagen?

Die erste Problematik liegt dabei im Können und Wollen, der Konzeption
und der Durchführung, dem Willen und dem Talent, so ein Leben zu
meistern, das von einem erwartet werden könnte. Die unnötige Furcht
vor Einsamkeit und davor, das Abendessen alleine vor dem Fernseher
einnehmen zu müssen, treibt so einen Menschen meist in die Falle
anderer Menschen, was dann Gemeinschaft heißt und so eine Gemeinschaft
kann eine Familie oder eine Gesellschaft sein und auf einem Marktplatz
oder in einer Wohnküche stattfinden.

Michel Decar ist Student an der Universität der Künste Berlin für
szenisches Schreiben unter der Studiengangsleitung von John von
Düffel. WALDEMARWOLF ist ein sprachliches Feuerwerk inszeniert von
Felix Kruis in einem Ideenfeuerwerk der neuen Generation.

Vier Charaktere.
drei Schauspieler.
Zwei Männer.
eine Frau – genau genommen zwei.

Mit: Babette Büchele, Lukas Darnstädt, Stefan Hornbach

Regie: Felix Kruis
Assistenz: Maike Krych
Video-Bühne/Licht: Edoardo Colaiacomo
Kostüm: Su-Zeong Lee

Weitere Mithelfer:
Emre Kruis, Benedikt Korntheuer, Charlotte Deckert